Dienstag, 5. Juni 2018

3 Things I don't regret

DE Als ich die Idee zu diesem Post hatte, war die Idee über drei Erlebnisse zu schreiben, die ich bereute und drei, welche ich nicht bereute. Doch als ich im Schreibfluss war, fiel mir beim besten Willen nichts ein, was ich bereute. Hier sind also drei Entscheidungen, die ich nicht bereue und lernt mich etwas persönlicher kennen.

Lifestyle Blog Köln Bonn


Studienfachwechsel

Ein Thema, welches ich lange tot geschwiegen habe, ist mein Studienfachwechsel. Nach 7 Semestern Zahnmedizin hab ich mich von dem Studium verabschiedet und mit Wirtschaftsingenieurwesen begonnen. Viele dachten ich würde mich für den Wechsel schämen, hätte den Mut verloren und würde einfach aufgeben. Aufgeben liegt nicht mal in meiner Natur. 7 Semester sind 3,5 Jahren und eine sehr lange Zeit. Ich habe Freunde, die währenddessen ihren Bachlor abgeschlossen, die Welt bereist oder eine Familie gegründet haben. Und doch bereue ich diese Zeit nicht.

In das Studium wurde ich ein wenig rein gezwungen, studierte halbherzig, aber kam immer durch. Zahnärztin zu sein wird hoch angesehen und davon lässt es sich später gut leben. Warum also alles hinschmeißen? Leider war es nie meine Vorliebe und eigentlich hatte ich auch nie eine große Begeisterung für Zähne. Eigentlich fand ich sie wirklich langweilig und eklig. 
Neben der Kreativität liebe ich die Zahlen. Ich liebe es mich mit Mathe und Technik zu beschäftigen, ein Prinzip zu verstehen und an der Lösung zu arbeiten. Als ich dann nach nur einem Jahr Menschen kennenlernte, die im Ingenieursbereich studierten, gab es einen kleinen Stich in meinem Herzen. Seitdem verfolgte mich die Idee meinen Studiengang zu wechseln.

Nach 7 Semestern stand ich vor einer großen Prüfung, die ich nicht bestand. Und irgendwie habe ich auch genau das gehofft. Es war die letzte Möglichkeit nochmal etwas neues anzufangen, etwas was ich wirklich liebte. Am Tag, der nicht bestandenen Prüfung, schickte ich sofort die Bewerbung für das neue Studium los. Mich überkam sofort das Gefühl der Freiheit und der Glücksgefühle. Ich war so froh endlich einen Grund zu haben zu gehen und meinen Traum zu beginnen.

Lektion gelernt: Lasst euch von anderen Menschen nicht sagen, was ihr aus eurem Leben machen sollt. Ihr müsst die meiste Zeit eures Lebens arbeiten, sucht euch etwas aus was euch Spaß und glücklich macht.


Blog


Zu Beginn meines Zahnmedizinstudiums merkte ich sehr schnell, dass mir das Ausleben der Kreativität sehr fehlte. Schon davor las ich mehrere Jahre Blogs und spielte mit dem Gedanken selber einen zu schreiben. Doch ich hatte immer Angst, was die anderen sagen würden. Ob mich jemand auslacht oder einen blöden Spruch bringt. Nach ein paar Monaten im Studiuem fasste ich mir dann ein Herz und erstellte einen Blog. Zuerst erzählte ich es niemandem und wollte einfach nur heimlich Beiträge hochladen. Doch nach einiger Zeit fing ich an es den ersten Menschen zu erzählen - mittlerweile wissen es die meisten und ich mache schon lange kein Geheimnis daraus. Auch die Leserzahl lässt sich sehen und wächst auch immer weiter.
Für den ein oder anderen kann es lächerlich erscheinen einen Blog zu haben, aber ich liebe die Idee meinen ganz persönlichen Content zu erstellen. Ich liebe es Menschen zu inspirieren, zu motivieren und ihnen zu helfen.
Heutzutage würden mich blöde Sprüche und Kommentare auch gar nicht mehr treffen, denn im Vergleich zu diesen Menschen arbeite ich für meinen Traum.  

Lektion gelernt: Manchmal kann es sehr beängstigend sein die erste Schritte zu wagen, um seinen Traum zu leben. Vergiss was die anderen sagen können, es ist dein Leben, also mach deinen Traum wahr.

Nicht auf den Rat anderer gehört

Diese Geschichte wiederholt sich eigentlich immer wieder. Ihr müsst wissen, ich bin sehr selbstbewusst, was meine Fähigkeiten und Ziele angeht. Wenn ich etwas will, dann bin ich bereit dafür auch hart zu arbeiten. Meine Ziele sind groß, manche so groß, dass sie selbst mir Angst machen.  Doch ich bin bereit diesen Weg zu gehen. Um diese Ziele zu erreichen muss ich manchmal Entscheidungen treffen bezogen auf meine Fähigkeiten. 
Viel zu oft kommt als "Rat" von der Seite, dass meine Ziele nicht machbar sind. Oder Menschen, die mir sagen "Mach das nicht. Die anderen sind viel besser als du.", "Tu das nicht. Du wirst nur bitter versagen." "Mach das nicht, du bist nicht gut genug."
Ich hätte mich um den Finger wickeln lassen können. Einfach niedergeschlagen aufgeben. Doch ich schüttelte nur den Kopf und tat es trotzdem. Das Ergebnis war, dass ich erfolgreich war und meist sogar mit Abstand am besten. 

Lektion gelernt: Glaube an deine Ziele und deine Fähigkeiten. Es gibt immer Menschen, die nicht an dich glauben werden oder sagen, dass du es nicht schaffen wirst. Warum sollen sie dich besser kennen als du selbst? Zeig ihnen das Gegenteil.

Entscheidungen die ich nicht bereue

Blogger aus Köln Bonn



EN When I had the idea to write this post I wanted to write about 3 things I don't regret and 3 things I do regret. But as I started making a list of things there was nothing I was really regretting. So here we go, learn about 3 things I don't regret and get to know me a little bit bettter.

There is a story I have never told on social media and probably there will be an extra post online about that experience. I was studying 7 semesters dentistry after I decided to abandon it and to become an industral engineering student. People always like to gossip and decide without asking that it was because I lost my courage. The reality is that I didn't really like it from the beginning and I was some how forced into it. So when I didn't pass a bigger exam this was kind of my wake up call to start doing what I really love. 
I love maths and engineering and was thinking about that for a very long time. Some people thought it was a short time decision but it was actually something I had in my mind for a very long time. This is a decision I don't regret at all. I am so much happier even if it is more difficult. I don't really think I wasted my time studying dentistry because during that time I made a lots of experiences for lifetime and some very good friends.
Lesson learnt: Don't let other people tell you what you have to do in your life. Working is something you will do for the rest of you live so choose something you love and you are passionate about.

As I started studying dentistry I missed creativity so much. At that time I was reading blogs for a very long time but I was always afraid to create one myself. I was so afraid of what people might think or that they will laugh at me. But after a few months of studying I started to just do it and did not tell anyone at first. After a while I told some people. Now, almost everyone knows it. For some people it might seem ridiculous. But it is a lot of fun to create the content I want and to publish it. In fact there is quite a good amount of people reading it and the number keeps growing. I love the fact of inspiring people, helping them or maybe motivating them. By now, I don't even care if someone would love. I bet these people are afraid to live their dreams.
Lesson learnt: Sometimes it can be scary to take the first steps in order to live your dream. Don't be afraid of what others think, this is your life. Create it, do what you love and don't care about the others.

The third story is something that repeats over and over again. You have to know I am quite confident about my skills and my goals. If I want something I will go for it. And I have to admit that my goals are pretty big but I am ready to go that way. In order to get there I have to do decisions based on my skills, time or profession. There are always people telling me "Don't do that. The others are much better than you." "Don't do that you will fail anyway." "Don't do that. You are not good enough."
You know what? I did it anyways. And I actually succeeded in the best way. I always trust my gut and my skill. Who are the others to know how good I am or how determinded I am to work for it?
Lesson learnt: Believe in yourself and your goals. Don't let other people tell you you are not good enough or that you won't make it. Who are they to know you better than you know yourself? Have a plan, be determind and you can get everything you want.

What are the things you don't regereat?
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Kommentare

  1. Ein wirklich toller Post und uebrigens auch Blog :) Ich folge Dir jetzt! Finde ich toll, wie Du Deinen Weg gehst.

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  2. Richtig guter Post :)

    Im Endeffekt hast du ja immer wieder gelernt: Nicht auf andere hören, wenn du etwas ganz anderes möchtest und für sich selbst und seine Ziele arbeiten und kämpfen, egal was Andere darüber denken.

    Das finde ich eine super wichtige Lektion und so denke ich auch. Klar kann es nicht schaden, ab und zu mal Tipps und Ratschläge anzunehmen - aber wenn man komplett anders denkt als die, von denen diese Ratschläge kommen, dann sollte man im Endeffekt doch lieber auf sich selbst hören, auch wenn es die anderen vielleicht nur gut meinen. :)

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

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    1. Genau, ich denke es gibt da so eine instinktive goldene Mitte zwischen auf andere hören und es selber wissen! :)

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  3. Ein super Beitrag! Ich bin auch meist so, dass die Worte anderer mich zunächst beeinflussen, bei Studienwahl, Blogerstellung und sogar meine Art mich zu kleiden. Wie oft habe ich schon gehört, dass mein Studium keine guten Zukunftsaussichten hat und wie ich doch einen anständigen Job anstreben soll, wie Ärztin oder Juristin.

    Natürlich ist man zunächst gekränkt und überlegt es sich, aber ich blieb dabei und weiß, dass es am Ende das Leben ist, das ich leben und deshalb selbst Entscheidungen treffen muss.

    Toller Beitrag, hab ihn gerne gelesen!

    LG Gilda
    www.itsgilda.com

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    1. Das mit den Zukunftsaussichten wird einem leider viel zu oft eingeredet... Ich finde es super, dass du trotzdem dein Ding weiter machst. Man muss nur an sich selber glauben und dafür hart arbeiten, dann kann alles klappen! :)

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  4. So ein unfassbar schöner Post! Ich finde es klasse, dass du auch solche persönlicheren Erfahrungen ansprichst :)

    Viele liebe Grüße, Julia ☾ | www.serendipityblog.de

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